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Kompetitives vs. kooperatives Teamverhalten: Warum Sie beides brauchen

Wettbewerb und Zusammenarbeit – diese beiden Begriffe gelten in Bezug auf die Kultur am Arbeitsplatz oft als Gegensätze. Aber trifft das wirklich zu? 

Ein Team sitzt an einem Konferenztisch und arbeitet gemeinsam an einem Projekt.

Es ist nicht immer leicht, Ihr Team zu motivieren, sein Bestes zu geben. Jedes Teammitglied verfügt über unterschiedliche Fähigkeiten und Motivationen, sodass es selten ein Patentrezept gibt, das für alle passt.

In vielen Fällen hängen Teamleistung und Produktivität von der Kultur am Arbeitsplatz ab. In der Vergangenheit waren die Leistungsindikatoren für Branchen wie die Werbebranche durch Konkurrenz bestimmt. Hier waren Tempo, Aggressivität und ständiges Wachstum gefragt.

Aber das beginnt sich zu ändern. Mit dem Aufkommen neuer Technologien, die effizientere und innovativere Arbeitsweisen ermöglichen, erkennen viele Unternehmen, dass sie ihre Mitarbeiter nicht allein mit Wettbewerbsgeist inspirieren können. 

Deshalb ist es wichtiger denn je, die Stärke von Team- und Zusammenarbeit zu erkennen. Durch Zusammenarbeit und gemeinsame Werte kann jeder in Ihrem Team das Beste aus sich herausholen. Eine Studie von McKinsey zeigt, dass durch eine Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit eine Produktivitätssteigerung um 20–25 % möglich ist.

Das Fazit lautet, dass in der heutigen schnelllebigen Geschäftswelt sowohl Wettbewerb als auch Zusammenarbeit am Arbeitsplatz erforderlich sind und nicht nur das eine oder das andere. Doch bevor wir darauf eingehen, warum Ihr Team beides braucht und wie Sie dies umsetzen können, lassen Sie uns einige gemeinsame Merkmale von wettbewerbsorientiertem und kooperativem Teamverhalten klären.

Was bedeutet „wettbewerbsorientiertes“ Teamverhalten?

In unserem Alltag gibt es viele Beispiele für Wettbewerb – sei es im Sport, unter Geschwistern oder am Arbeitsplatz, wenn es beispielsweise um eine Beförderung geht.

Konkurrenzdenken ist sowohl eine Frage der Einstellung als auch des Verhaltens. Bestimmte Persönlichkeitstypen neigen eher dazu als andere. Aber die Handlungen, mit denen Sie um Ressourcen oder Erfolg bei der Arbeit konkurrieren, sind nicht nur das Ergebnis Ihrer persönlichen Eigenschaften – sie können auch durch Ihr Team beeinflusst werden.

Das Konkurrenzverhalten in Teams ist dynamisch. Es ist variabel, veränderbar und – was wohl am wichtigsten ist – es kann kultiviert werden.

Konkurrenzdenken ist nicht zwangsläufig mit dem Ellenbogenprinzip gleichzusetzen, das wir möglicherweise mit einigen Berufsfeldern wie Vertrieb und Marketing verbinden. Vielmehr kann eine gesunde Konkurrenz kultiviert und gefördert werden, sodass jedes Teammitglied seine Ziele erreichen kann, unabhängig von seiner Einstellung zum Wettbewerb.

Ermutigen Sie Ihr Team, Wettbewerb als eine Möglichkeit zu sehen, Risiken einzugehen und zum Erfolg des Unternehmens als Ganzes beizutragen. Legen Sie mit mehr Projekten schneller los, indem Sie Ihre Ideen mithilfe von Dropbox Capture teilen. Richten Sie einen Slack-Channel ein, in dem Sie Teamerfolge feiern und die Motivation Ihrer Mitarbeiter steigern.

Vor- und Nachteile der Konkurrenz

Vorteile

Nachteile

Konkurrenz kann ein wichtiger Motivator sein, um Ergebnisse und Ziele zu erreichen.

Sie kann jedoch auch Stress und Ängste auslösen, wenn sie unfair oder manipulativ eingesetzt wird.

Bei Problemen, die es zu lösen gilt, kann Wettbewerb Innovation, Effizienz und Kreativität fördern. 

 

Dies könnte mit einem zu komplizierten Workflow, einem ungenutzten Markt für Produkte oder einem anderen allgemeinen Problem am Arbeitsplatz zusammenhängen.

Es besteht die Möglichkeit, dass der Wettbewerb ausgenutzt wird oder zu unerwünschtem Verhalten führt.

Konkurrenz kann zur Selbstoptimierung beitragen. 

 

So können Teammitglieder beispielsweise ermutigt werden, sich darauf zu konzentrieren, besser zu sein als am Vortag, im letzten Monat, Quartal oder Jahr. 

 

Das hilft Einzelpersonen viel eher, sich zu verbessern, als wenn sie sich darauf konzentrieren, besser zu sein als andere in ihrem Team.

Liegt der Fokus zu stark auf schnellen Ergebnissen, können Qualität und Produktivität darunter leiden.

Wettbewerb bietet eine wichtige Gelegenheit, Kollegen zu beobachten und von ihnen zu lernen. Dabei geht es nicht nur um ihre Erfolgsgeschichten, sondern auch darum, wie sie Hindernisse oder Rückschläge überwunden haben.

Teammitglieder können den Wettbewerb ablehnen, wenn dieser zu hart wird oder bei der Arbeit andere Prioritäten überlagert.

Wenn Teammitglieder gegeneinander ausgespielt werden, nur um Quoten zu erfüllen oder Verkaufsziele zu erreichen, gilt es, einen Schritt zurückzutreten und Ihren Ansatz zu überdenken.

Wenn es bei der Konkurrenz nur darum geht, den anderen zu übertrumpfen, und nicht um Verbesserung oder Innovation, kann dies der Produktivität und der Teamarbeit schaden. Es ist wichtig, individuelle Wünsche zurückzustellen, um zu vermeiden, dass sich Teammitglieder aufgrund eines konkurrenzbetonten Arbeitsklimas isoliert fühlen

Überlegen Sie sich Folgendes: Wie können wir die Konkurrenzsituation so umgestalten, dass sie für alle Seiten vorteilhaft wird?

Statt mit Ihren Kollegen zu konkurrieren, sollten Sie Key Performance Indicators (KPIs) als Grundlage für Ihre Ziele implementieren und so einen gesunden Wettbewerb fördern. Schließlich verfügt jeder über besondere Stärken und Fähigkeiten, von denen das Team als Ganzes profitiert. Bei diesen Kennzahlen kann es sich um kleine Bereiche handeln, wie beispielsweise den monatlichen Output an Inhalten, oder um ein größeres Ziel wie Kundenakquise und -bindung.

Wenn beim Wettbewerb der Erfolg durch kontinuierliche Verbesserung im Mittelpunkt steht, gibt es keine Verlierer, sondern nur Gewinner.

Kollegen bei der Zusammenarbeit an einem Schreibtisch im Büro.

Was bedeutet „kooperatives“ Teamverhalten?

In vielerlei Hinsicht mag es so aussehen, als sei Zusammenarbeit das genaue Gegenteil von Wettbewerb. Kooperatives Verhalten umfasst eine Reihe von Handlungen, die in einem rein wettbewerbsorientierten Umfeld oft fehlen. Dazu zählen:

  • Arbeit zusammen mit anderen, nicht gegen andere
  • Austausch von Wissen und Ressourcen durch häufige und effektive Kommunikation
  • Gemeinsame und einheitliche Anstrengungen, um die Projektziele zu erreichen und Hindernisse zu überwinden, die sich auf dem Weg dorthin ergeben
  • Aktive Ermutigung aller Teammitglieder, zu Projekten beizutragen, einschließlich der Unterstützung bei der Erledigung von Aufgaben, mit denen sie ursprünglich nicht betraut waren

Effektive Zusammenarbeit im Team bedeutet häufig, das eigene Ego zurückzustellen. Statt potenziell nützliche Informationen für Ihren persönlichen Vorteil zu sammeln, sollten Sie sie an Ihre Kollegen weitergeben, damit auch sie davon profitieren.

Vorteile und Nachteile von kooperativem Verhalten

Vorteile

Nachteile

Die Zusammenarbeit kann dazu beitragen, starke Beziehungen und ein Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb Ihres Teams aufzubauen.

Die Zusammenarbeit kann zu Konflikten innerhalb des Teams führen, wenn die Teammitglieder unterschiedliche Methoden und Arbeitsstile haben. 

 

Dies ist wahrscheinlicher, wenn mehrere Personen die Leitung eines Projekts übernehmen möchten.

Kooperatives Verhalten kann die Arbeitsteilung verbessern, wenn die Rollen klar definiert sind.

Ein kooperatives Klima kann ausgenutzt werden.

 

Einige Teammitglieder sind möglicherweise nicht bereit oder weigern sich, die erwarteten Anstrengungen zu unternehmen, weil sie wissen, dass ihre Kollegen ihre Passivität ausgleichen werden.

Die Qualität der Arbeit wird verbessert, wenn die Beiträge der einzelnen Teammitglieder kreativer und auf ihre individuellen Stärken abgestimmt sind.

 

Im Vergleich zu wettbewerbsorientiertem Verhalten ermöglicht die Zusammenarbeit einen transparenteren Austausch von Ideen und eine praktische Ausbildung am Arbeitsplatz.

 

Zusammenarbeit fördert die persönliche Verantwortlichkeit. 

 

Der Erfolg des Teams und Ihrer Projekte hängt von der Leistung jedes einzelnen Teammitglieds ab.

 

Angenommen, Sie sind ein Content Creator und Ihr Team erarbeitet eine Reihe von Materialien, von Artikeln und Whitepapers bis hin zu Videos und Webinaren. Ihre Talente liegen im Bereich des Schreibens und der Sprache und weniger in der bildlichen Gestaltung.

In einem kooperativen Arbeitsumfeld wenden sich Ihre Kollegen wahrscheinlich an Sie, wenn Texte überarbeitet oder der Tonfall optimiert werden sollen, und vertrauen darauf, dass die Arbeit durch Ihre Anregungen verbessert wird. Das kann bedeuten, dass Sie um einen Beitrag gebeten werden, indem Ihnen Aufgaben zugewiesen werden oder Ihr detailliertes Feedback zu Videoprojekten erbeten wird.

Die Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen auf diese Weise ist viel einfacher, wenn Sie dafür eine zentrale Plattform nutzen. So bleiben alle auf dem Laufenden, Workflows werden optimiert und es wird sichergestellt, dass jedes Teammitglied einen Beitrag zu Projekten leisten kann.

Zwei Kollegen arbeiten gemeinsam an einem Tisch mit einem Laptop.

Darum braucht Ihr Team Konkurrenz UND Zusammenarbeit

Das Geheimnis leistungsstarker Teams besteht darin, dass sie in ihrem Arbeitsumfeld eine Kultur der Zusammenarbeit fördern. Aber das ist noch nicht alles. Wie wir gesehen haben, ist Wettbewerb immer noch wertvoll, vor allem, wenn er als Antrieb für das Erreichen eines gemeinsamen Ziels dient, beispielsweise für das Lösen von Problemen.

Auf individueller Ebene kann es durchaus sinnvoll sein, sich selbst herauszufordern. Stellen Sie sich folgende Frage: Wie kann ich mich heute im Vergleich zu gestern verbessern oder welche Ressourcen stehen mir zur Verfügung, damit ich besser werde? Die Antwort darauf finden Sie möglicherweise innerhalb Ihres Teams.

Wenn Sie sich mit Ihren Kollegen austauschen oder sie um Hilfe bitten, kann das neben der Teambildung noch vielen weiteren Aspekten dienen. Es könnte Möglichkeiten für Upselling oder ganz neue Verkaufsmöglichkeiten aufzeigen, die Kommunikation mit Ihren Kunden verbessern und kreativere Marketingideen hervorbringen, die Ihrem Unternehmen einen Vorteil gegenüber externen Wettbewerbern verschaffen.

Bei der Zusammenarbeit geht es darum, jedem Teammitglied zu helfen, das Beste aus sich herauszuholen. Wenn Sie zusammenarbeiten, um Projekte effektiv zu bearbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen, wird Ihnen ein Teil einer möglichen Angst genommen, Ihre Kollegen zu enttäuschen. Wer schon einmal das Hochstaplersyndrom erlebt hat, weiß, wie wichtig das sein kann.

Sehen wir uns nun den größeren Zusammenhang an. Die Umsetzung eines kooperativen Teamverhaltens kann Ihnen und Ihren Kollegen zu einer besseren Work-Life-Balance verhelfen. Wie? Indem der Druck des isolierten Arbeitens genommen wird, klare Ziele und Prioritäten gesetzt werden und sichergestellt wird, dass alle an einem Strang ziehen.

Dies wiederum gibt Ihnen den Freiraum, Möglichkeiten für einen gesunden Wettbewerb auszuloten, der Ihnen, Ihrem Team und Ihrem Unternehmen helfen kann, sich weiterzuentwickeln.

Zwei Kollegen arbeiten gemeinsam an einem Videoprojekt in Dropbox Replay.

Die Stärke von Wettbewerb und Zusammenarbeit nutzen

Mit der Dropbox-Suite an Produkten und Features fällt die Zusammenarbeit, gemeinsame Bearbeitung und Freigabe von Inhalten für Teammitglieder leicht. Gleichzeitig wird ein zentraler Ort für einen gesunden Wettbewerb geschaffen.

Weisen Sie Aufgaben in Dropbox Paper zu. Arbeiten Sie in Dropbox Replay gemeinsam an Videoprojekten. Teilen Sie Dashboards mit Dropbox Capture und vieles mehr. Dropbox wurde entwickelt, um Ihnen die Zusammenarbeit mit Ihren Teammitgliedern zu erleichtern, damit Sie sich gegenseitig motivieren und Ihre gemeinsamen Ziele erreichen können.