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Warum Manager die Zukunft der Remote-Arbeit fürchten – und weshalb dies unbegründet ist

Remote-Arbeit wird immer mehr zu einem festen Bestandteil der modernen Bürokultur. Wie können wir sie nutzen und gleichzeitig die gängigen Stolperfallen vermeiden? In diesem Leitfaden zur Zukunft der Arbeit erfahren Sie, wie Manager und Teams effektiver als je zuvor zusammenarbeiten können.

Eine Darstellung einer Person, die von zu Hause aus arbeitet

Im Juli 2021 veröffentlichte The Atlantic einen Artikel mit dem Titel „Why Managers Fear a Remote-Work Future“. Darin wurden die etablierten Normen der Arbeitsplatzkultur in Frage gestellt und die These aufgestellt, dass wir Zeugen einer unausweichlichen Entwicklung unserer Arbeitsgewohnheiten sind.

Der Artikel erregte bei seiner Veröffentlichung großes Aufsehen und zog die Aufmerksamkeit von Arbeitnehmern auf beiden Seiten der Managementhierarchie auf sich. Er traf den Nerv der Zeit, in der die Arbeitnehmer das Recht auf flexibles Arbeiten behalten wollten, während viele Manager versuchten, ihre Belegschaft wieder ins Büro zu holen.

Globale Lockdowns mögen zwar der Vergangenheit angehören, doch die Debatte über die Remote-Arbeit geht weiter. Auf der einen Seite erleben wir, wie einige der weltweit bekanntesten Unternehmen eine Rückkehr ins Büro durchsetzen. Ein prominentes Beispiel dafür geriet im Juni 2022 in die Schlagzeilen, als Elon Musk die Mitarbeiter von Tesla aufforderte, ins Büro zurückzukehren – ansonsten müssten sie mit ihrer Entlassung aus dem Unternehmen rechnen. 

In der Zwischenzeit können Arbeitgeber, die sich für die Remote-Arbeit entschieden haben, aus einem größeren Pool von Bewerbern auswählen, da diese nicht an die Nähe zu ihrem Wohnort gebunden sind.

Es stellt sich also die Frage: Wie können Manager und Teams die Möglichkeiten der Remote-Arbeit nutzen, um effektiver als je zuvor zusammenzuarbeiten, während sich die Remote-Arbeit in der modernen Arbeitskultur weiter etabliert?

In diesem Leitfaden für den Einsatz von Remote-Arbeitslösungen gehen wir dieser Frage auf den Grund.

Wird sich die Remote-Arbeit durchsetzen?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wenn Sie nach Beweisen dafür suchen, dass das Experiment der Remote-Arbeit vorbei ist und eine massenhafte Rückkehr ins Büro bevorsteht, dann werden Sie wahrscheinlich nicht fündig.

Wie in dem bereits erwähnten Meinungsartikel von The Atlantic vorhergesagt, hat sich die Remote-Arbeit weiter zu einer tragenden Säule der Arbeitsplatzkultur entwickelt.

Und, ehrlich gesagt, ist das auch sinnvoll. In Anbetracht der Vorteile, die sich für die Mitarbeiter daraus ergeben, wie z. B. geringere oder gar nicht vorhandene Pendelzeiten, komfortablere Arbeitsumgebungen, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und vieles mehr, ist es kein Wunder, dass sich so viele für eine Remote-First- oder hybride Arbeitskultur entschieden haben.

Hinzu kommt, dass die Möglichkeiten der modernen Technologie es leicht machen, Aufgaben von zu Hause aus zu erledigen, für die früher ein Angestellter im Büro sitzen musste. Mit den Produktivitätstools von Dropbox war es zum Beispiel noch nie so schnell möglich, Projekte ortsunabhängig zu teilen und gemeinsam zu bearbeiten.

Auch wenn niemand sicher sein kann, was die Zukunft bringt, ist eine Rückkehr zur traditionellen ausschließlichen Büroarbeit nur schwer vorstellbar.

Wie Unternehmen davon profitieren, wenn Mitarbeiter ortsunabhängig arbeiten

Nicht nur die Mitarbeiter können von der Remote-Arbeit profitieren, sondern auch Unternehmen und Manager.

Um nur einige der Vorteile zu nennen, von denen Arbeitgeber profitieren, die Remote-Arbeit offen gegenüberstehen: 

  • Reduzierte Gemeinkosten – da weniger Mitarbeiter im Büro sind, können Sie sich für eine kleinere, kostengünstigere Büroumgebung entscheiden
  • Erleichterung des Wachstums – Remote-Mitarbeiter ermöglichen es Unternehmen, schnell zu expandieren, auch über die derzeitigen geografischen Grenzen hinaus, ohne weitere Büroflächen anschaffen zu müssen
  • Mehr Zusammenarbeit – cloudbasierte Tools für die Zusammenarbeit machen es Teams leicht, gleichzeitig an Dokumenten zu arbeiten und über diese telefonisch oder über andere Feedback-Kanäle zu diskutieren

Wenn es also viel zu gewinnen gibt, warum halten sich einige Unternehmen zurück?

Ein Remote-Mitarbeiter genießt die Annehmlichkeiten seines Zuhauses und verbringt Zeit mit seinen Haustieren, während er arbeitet

Warum manche Unternehmen kein Arbeiten von zu Hause aus zulassen

Es gibt eine Reihe unterschiedlicher und fallspezifischer Gründe, warum ein bestimmter Vorgesetzter oder ein Unternehmen zögert, die Arbeit von zu Hause aus zu erlauben.

Diese mutmaßlichen Bedenken lassen sich im Allgemeinen unter den folgenden drei Themen zusammenfassen: 

  • Ein Kontrollbedürfnis – Manager finden es schwieriger, den Überblick über ihre Teams zu behalten und ihnen zu vertrauen, wenn sie ortsunabhängig arbeiten
  • Sichtbarkeit der Mitarbeiter – und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Lob, Beförderungen und Beliebtheit
  • Kultur – es besteht die Befürchtung, dass Teams, die sich nicht persönlich treffen, nicht effektiv zusammenarbeiten können

So rechtfertigen Sie Arbeit von zu Hause aus

Möchten Sie in Ihrem Team Remote- oder flexibles Arbeiten einführen?

Ganz gleich, ob Sie Ihre Kollegen, Ihre Vorgesetzten oder sich selbst überzeugen wollen – die beste Art und Weise, Remote-Arbeit sinnvoll zu begründen, besteht darin, die Vorteile aufzuzeigen und gleichzeitig die im vorherigen Abschnitt aufgeführten typischen Bedenken zu entkräften.

Vor allem kann es hilfreich sein, Lösungen als Teil eines umsetzbaren Vorschlags zu präsentieren. In diesem Sinne ist die cloudbasierte Technologie – zusammen mit den von ihr ermöglichten Produktivitätsworkflows – das Rückgrat einer effektiven Remote-Arbeit.

Lassen Sie uns dies anhand eines Beispiels verdeutlichen: Sie stehen am Ende einer langen Woche und haben gerade ein großes neues Projekt auf dem Tisch liegen. Die Gelegenheit ist zu günstig, um sie sich entgehen zu lassen, aber wenn Sie die Frist einhalten wollen, brauchen Sie innerhalb der nächsten 24 Stunden einen Spezialisten aus jeder Abteilung des Unternehmens. Mit ihren vollen Terminkalendern und der kurzen Vorlaufzeit wird es unmöglich sein, sie alle in einen Raum zu bekommen, um zusammenzuarbeiten – hier kommt die Cloud-Technologie ins Spiel.

Mit einer Cloud-fähigen Lösung wie Dropbox können Sie ein einziges Dokument erstellen, das in der Einleitung ein klares Briefing und den Kundenkontext enthält, gefolgt von einem Abschnitt für jedes Teammitglied mit einer kurzen Zusammenfassung dessen, was sie erarbeiten sollen. 

Anstatt jedes Teammitglied isoliert arbeiten zu lassen und dann zu versuchen, alle Versionen, die per E-Mail verschickt werden, zu sammeln, können Sie eine einzige zentrale Datei erstellen, an der das gesamte Team parallel arbeitet. 

Dies erleichtert nicht nur die Projektverwaltung, sondern ermöglicht es jedem Mitarbeiter, die laufenden Arbeiten der anderen zu sehen und seine eigene Nachricht entsprechend anzupassen. In diesem Fall ermöglichen die Remote-Arbeitssysteme eine effektivere Zusammenarbeit als bisher.

Suchen Sie nach weiteren Anregungen? Weitere Best Practices und Denkanstöße finden Sie in unserer speziellen Sammlung von Ressourcen für Führungskräfte zum Thema Remote-Arbeit.

Strategien für erfolgreiche Remote-Arbeit

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie die Cloud-Technologie ein erfolgreiches Umfeld für die Remote-Arbeit schaffen kann.

Remote-Zusammenarbeit an Dokumenten

Mit Cloud-Speicher und kollaborativen Bereichen wie Dropbox Paper können Teams problemlos in Echtzeit an Dokumenten zusammenarbeiten.

Mit Features wie kommentiertem Feedback, der Verknüpfung von Kalenderereignissen mit Dokumenten und erweiterten Freigabefunktionen war es noch nie so einfach, gemeinsam die beste Arbeit zu leisten.

Verwaltung von Mitarbeitern, die von zu Hause aus arbeiten

Die Verwaltung von Mitarbeitern, die von zu Hause aus arbeiten, erfordert ein gewisses Maß an Vertrauen, aber als ihr Vorgesetzter müssen Sie auch die Anzeichen dafür erkennen, dass die Aufgaben erfüllt werden – sind es die Quantität und die Qualität der Arbeit? Die Leistungsdaten? Oder etwas anderes?

Anstatt Zeit und Energie darauf zu verwenden, ob die Mitarbeiter an ihren Schreibtischen sitzen, sollten Sie sich auf ihre Leistung konzentrieren. Wenn Sie die Leistung Ihrer Mitarbeiter mit den Erwartungen vergleichen, werden Sie schnell feststellen, ob ein Teammitglied sein Potenzial nicht ausschöpft.

Mit Tools wie der Dropbox Slack-Integration und der Möglichkeit, Benutzer innerhalb von Dokumenten in Echtzeit zu sehen, ist es einfach, sich mit Ihren Teammitgliedern verbunden zu fühlen – auch wenn Sie es in Wirklichkeit nicht sind.

Fortgeschrittene Techniken und Expertentipps zur Verwaltung von Remote-Teams finden Sie in der Webinarreihe „Business as Unusual“ von Dropbox.

Treffen und Interaktion mit Teams bei der Remote-Arbeit

Es kann hilfreich sein, regelmäßige Meetings zu arrangieren, z. B. ein tägliches Stand-up, bei dem Ihr Team kurz erklärt, woran es heute arbeiten wird, und sich dabei so kurz wie möglich fasst.

Dank der Zoom-Integration von Dropbox können Sie ganz einfach regelmäßige Meetings abhalten und sogar ein Paper-Dokument mit dem Ereignis verknüpfen, das den aktuellen Status und Fortschritt von Projekten enthält.

Und wenn Teamkollegen nicht an Meetings teilnehmen können, sorgen asynchrone Meetings, die durch Aufzeichnungstools wie Dropbox Capture ermöglicht werden, dafür, dass jeder, wann immer er möchte, aus der Sitzung einen Nutzen ziehen kann.

Keine Angst vor Remote-Arbeit – profitieren Sie von ihr mit Dropbox

Wie auch immer man es betrachtet, Remote-Arbeit in der einen oder anderen Form wird es immer geben. Daher wird es für Unternehmen immer wichtiger, einen Workflow einzuführen, der die Arbeit per Remote-Zugriff möglich macht.