Der Wunsch vom eigenen Podcast

Dropbox und Cosmic Standard bringen Ihnen die Grundlagen bei

Von Tiffani Jones Brown, Executive Editorial Director, Dropbox

Illustration einer Frau mit Headset, die mit hochgestreckten Füßen auf einem Stuhl sitzt und an ihrem Laptop arbeitet.

Als die Welt ins Homeoffice ging, wurde uns bei Dropbox schnell klar, dass wir noch viel lernen mussten. Wir haben viel experimentiert, um herauszufinden, wie wir die Arbeit mit Virtual First ins Rollen bringen. Wir haben uns auch mit Experten – Wissenschaftlern, Forschern, Journalisten und sogar Comedians – in Verbindung gesetzt, weil wir erfahren wollten, wie wir mit den Herausforderungen, wie z. B. mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben und tägliche Routinen zu schaffen, umgehen können. 

So ist unser Podcast Remotely Curious entstanden.

Von Experten lernen

Wir hatten Glück, für „Remotely Curious“ mit Eliza Smith und Jacob Winik von Cosmic Standard zusammenzuarbeiten. Sie sind ein renommiertes Team, das schon viele Podcasts produziert hat, z. B. von CBS über NPR bis hin zu Disney. 

Sie haben uns alles beigebracht, was wir über die Produktion von Podcasts wissen müssen – ob man den eigenen Kleiderschrank in ein Klangparadies verwandeln oder ob man etwas für Radiosendungen schreiben möchte. 

So viele Leute haben mir gesagt, dass sie auch gerne einen Podcast ins Leben rufen möchten. Deswegen habe ich mich für meine virtuelle Sitzung bei Adobe MAX entschieden und wir haben uns von Jacob und Eliza in diesem Thema weiterbilden lassen.

Sie können sich eine Aufzeichnung unserer Sitzung ansehen, so erhalten Sie einen vollständigen Einblick. Die Grundlagen werde ich aber auch hier mit Ihnen teilen.

Lektion Nr. 1: Es ist nicht so einfach, aber auch nicht so schwer, wie Sie denken

Wenn Sie und ich ähnlich denken, glauben Sie vielleicht, dass man ganz einfach einen Podcast erstellen kann, indem man das Mikrofon in die Hand nimmt und einen eloquenten Gast einlädt. Nun, etwas komplizierter ist es schon.

Für „Remotely Curious“ benötigten wir ein halbes Dutzend Produzenten und viele weitere kluge Köpfe, um unsere Arbeit ins Leben zu rufen. In jedem Teil des Prozesses – egal, ob es darum ging, Gäste einzuladen, sich auf das Interview vorzubereiten, Tonmitschnitte in eine Geschichte einzuarbeiten oder den richtigen Sound zu bekommen – waren mehrere Personen involviert und es brauchte auch mehrere Feedbackrunden. Es dauerte 9 Monate, in denen wir kritisch dachten und planten, bis wir eine einzige Folge veröffentlichen konnten.  

Klingt anstrengend, ist aber eine gute Nachricht: Es gibt eine Standardformel für die Erstellung eines Podcasts, und diese kann jeder anwenden. 

Lektion Nr. 2: In vier Schritten zur exzellenten Tonqualität

Egal, ob Sie aus Ihrem Schlafzimmerschrank oder einem echten Studio aufnehmen, die Produktion eines Podcasts erfolgt in einigen grundlegenden Schritten:

  1. Kreative Entwicklung: In dieser Phase beschäftigen Sie sich mit großen Fragen wie: Worum soll es in Ihrem Podcast gehen? Wer wird ihn moderieren? Handelt es sich um direkte Informationsvermittlung, eine lockere Unterhaltung oder ein wechselseitiges Interview? Wie oft möchten Sie eine Folge veröffentlichen? Wer kann Ihnen helfen einen Marketingplan zu erstellen? Diese Themen erfordern gründliche Überlegung und Besprechungen, daher sollten Sie sich etwas Zeit nehmen, um sie auszuarbeiten.
  2. Vorproduktion: In dieser Phase legen Sie Ihren Produktionskalender, die Auswahl und Terminplanung Ihrer Gäste fest und Sie bereiten Ihre Interviewfragen vor. Sie müssen viel koordinieren und kommunizieren, verlassen Sie sich daher auf die Teamkollegen mit ausgeprägtem Talent in Organisation und im Schreiben. 
  3. Produktion: Diese Phase ist für Sie, wenn Sie Autor, Moderator oder Produzent sind, die wichtigste. Sie nehmen Interviews auf, schreiben Drehbücher, stellen Folgen zusammen, sammeln Feedback, bearbeiten die Folgen erneut, nehmen Teile, die nicht gut klingen, neu auf (genannt „Pickups“) und bearbeiten noch mehr. Diese Phase erfordert technisches Fachwissen in Tools wie Dropbox und Adobe. Daher sollten Sie sich mit allen Tools, die sie verwenden, vertraut machen oder sich wie wir auf Experten verlassen. 
  4. Postproduktion: Die wohl technischste Phase beinhaltet die Vertonung, das Abmischen und das Mastering. In diesem Prozess wird Ihr Podcast hörbar und professionell. Wie bei allen anderen Schritten gibt es auch in dieser Phase eine Menge Hin und Her. Frischen Sie deshalb Ihre Kompetenzen für kreatives Feedback auf. 

Bleiben Sie dran

Wenn Sie sich im Bereich Podcast ausprobieren möchten, dann sehen Sie sich unbedingt mein vollständiges Interview mit Jacob und Eliza an. Sie erhalten direkt einige tolle Tipps von den Profis.

Wir wünschen Ihnen viel Glück mit Ihrem nächsten Podcast-Projekt!

Erfahren Sie mehr über die Arbeit mit Virtual First im Gespräch von Tiffani Jones Brown mit den Experten.

Hören Sie sich den Podcast „Remotely Curious“ an