Dateifreigabe in Schallgeschwindigkeit

Erfahren Sie, wie ein kleines Team an Tontechnikern durch die Freigabe von Audiodateien mit Dropbox jeden Tag Stunden spart.

Ein vierköpfiges Team arbeitet an Laptops und sitzt auf Sofas

Jessica Powell hatte ein Problem mit Karaoke: Sie liebte es an ihren Coversongs zu feilen, war den begrenzten Katalog schlecht produzierter Tracks zum Mitsingen aber leid. (Karaoke-Tracks klingen nur selten wie das Original, weil es schwierig ist, Songs aufzubrechen, um den Gesang zu entfernen.) Aber Powell hat einige Nachforschungen betrieben und herausgefunden, dass künstliche Intelligenz ihr Schlüssel zum Erfolg sein könnte: Sie könnte Songs doch mithilfe von maschinellem Lernen aufbrechen und in ihre Einzelteile zerlegen (zum Beispiel in Tonspuren für das Schlagzeug oder den Gesang). Und schon war die Idee für ihr Start-up geboren.

Heute ist Powell CEO und Mitbegründerin von AudioShake – einem Unternehmen, das Software zum Trennen von Tonspuren produziert. Ihr siebenköpfiges Team arbeitet an der Seite von Personen von großen Musiklabels bis hin zu Indie-Künstlern, um zuvor aufgenommene Songs in ihre verschiedenen Einzelteile, sogenannte Stems, zu zerlegen. Diese Stems können dann für neue, kreative Umsatzmöglichkeiten genutzt werden, zum Beispiel in Remixes, Werbespots und Filmtrailer. (Oder natürlich auch für Karaoke.) Die Teammitglieder von AudioShake arbeiten ortsunabhängig vom Sillicon Valley, von Texas und von Europa aus. Zu einem Großteil besteht ihr Arbeitsalltag darin, große Dateien mit Kunden und untereinander zu teilen. Dabei verlassen Sie sich auf Dropbox, um den Vorgang so reibungslos und effizient wie möglich zu gestalten.

Dank Dropbox sind wir definitiv produktiver. Wir können den Zeitaufwand dadurch um 40 Prozent senken, wenn wir gemeinsam an großen Dateien arbeiten.

– Jonathan Lott, Ingenieur bei AudioShake
Als Powell AudioShake gründete, hatte sie Dropbox bereits für ihre persönlichen Dateien genutzt. Somit fiel ihr die Entscheidung leicht, die Werkzeuge, die sie bereits kannte und mochte, auch für ihr Unternehmen zu verwenden. „Wir haben unsere Unternehmens-E-Mail-Adresse, wir haben unsere Domain, wir haben unsere Dropbox“, meint Powell. „Das ist für unseren Geschäftsalltag von grundlegender Bedeutung.“ Werfen Sie einen Blick auf die Profi-Tipps zur Nutzung von Dropbox von Powell und erfahren Sie, wie Sie große Audiodateien blitzschnell freigeben und gemeinsam nutzen können – und nebenbei noch ein Start-up betreiben.
Drei Musiker arbeiten an einem Mischpult

Arbeiten Sie an einem zentralen Ort

Bei AudioShake werden Audio-Dateien, die generell besonders groß sind, in Dropbox gespeichert, sodass die Aufnahmequalität beibehalten wird und damit keine Störungen in der Datei auftreten. Im Gegensatz zu Dropbox „komprimieren andere Speicherplatzanbieter Dateien, was für unser Geschäft eine echte Katastrophe wäre“, sagt Powell. Ihr Team arbeitet ortsungebunden, und doch von einem zentralen Ort aus, an aktuellen Dateien, damit niemand Unterordner auf verschiedenen Plattformen durchforsten oder hektisch Nachrichten à la „Arbeiten wirklich alle mit der neuesten Version?!“, versenden muss. „So bleibt bei uns alles in bester Ordnung“, meint Powell. „Die Dateien und Dokumente sind genau dort, wo sie sein sollten – und das ist ein riesiger Vorteil.“ Ein anderer Aspekt, den Powell an der Speicherlösung von Dropbox lieben gelernt hat, ist die Möglichkeit, Audiodateien direkt in der App zu öffnen und mit einem Blick auf die Wellenformdarstellung zu erkennen, ob die KI wie gewünscht funktioniert hat. „Ich kann sie öffnen und auf einen Blick erkennen, was mit der Musik passiert“, sagt sie. „Das ist echt praktisch.“

Kommentare direkt in Dateien hinzufügen

Obgleich hier sieben Teammitglieder auf zwei Kontinenten und in mehreren Zeitzonen im Einsatz sind, die Ingenieure und Forscher von AudioShake können auf reibungslose und effiziente Zusammenarbeit setzen, indem sie Kommentare und Notizen hinzufügen – direkt in den Audiodateien. „Die Möglichkeit, Notizen zu machen, die das ganze Team sehen kann, ist sehr hilfreich“, meint Powell. Das Team nutzt außerdem Dropbox Paper für die Zusammenarbeit und Projektplanung, denn damit kann detaillierteres Feedback ausgetauscht werden.

Ein Mann spielt in einem Tonstudio auf einer Gitarre

Dateiberechtigungen festlegen

Powell verlässt sich auf Dateiberechtigungen, um einzurichten und zu verwalten, wie ihre Kunden Dateien nutzen: „So weiß ich, wann eine Datei heruntergeladen wurde und wie lange dieser Download zur Verfügung steht“, sagt sie. „Durch all diese kleinen Stellschrauben erhält man eine feinteiligere Kontrolle über die Dateiverwaltung, darüber, wie Kunden Dateien erhalten und welche Zugriffsebene diese haben. Das sind nützliche Aspekte.“ Wenn sich ein Kunde sechs Monate nach Projektabschluss meldet und Zugriff auf eine Datei benötigt, kann Powell die Gültigkeitsdauer nach Bedarf anpassen. „Es ist schon ziemlich nützlich, nicht die gesamte Übertragung neu aufzusetzen“, sagt sie.

Große Dateien mit Dropbox Transfer freigeben

Bei AudioShake werden Dateien mithilfe von Dropbox Transfer an Kunden geliefert, anstatt sie als Anhänge in E-Mails oder Messenger-Apps zu versenden. „Das geht so viel schneller“, sagt Powell. „Alles ist in der Cloud, somit geben wir uns eigentlich nur Richtungsanweisungen, um an den Ort zu gelangen, an dem wir zuhören können.“ Das Team muss Dateien nicht von verschiedenen Punkten aus hoch- oder herunterladen – sobald alles in der Dropbox ist, kann der Link direkt an den Kunden gesendet werden.

Eine Datei wird in einen Dropbox-Ordner gezogen

Kundenverträge mit HelloSign verwalten

Powell kann reichlich Zeit und Aufwand in puncto Unternehmensverwaltung sparen, indem sie Kundenverträge mit der Lösung für elektronische Signaturen von Dropbox HelloSign verwaltet. Ohne dieses Werkzeug müsste Powell: „Das Dokument herunterladen, ausdrucken oder meine Unterschrift mit einem anderen Programm hinzufügen, das Dokument wieder hochladen und es dann versenden, damit Sie es herunterladen und unterzeichnen können. Der Zeitaufwand dafür mag gering sein, es summiert sich aber.“ Mit HelloSign kann sie einen Vertrag mit einem Link teilen, der Kunde kann diesen direkt in der Cloud signieren und er bleibt einfach im selben Ordner.